Neu: DEXDA® One

DEXDA® One

Die flüssige Lösung zur Wasserkonservierung


Mit DEXDA® One von WM aquatec schützen Sie das Frischwassersystem effektiv vor einer Biofilmbildung sowie das Tankwasser vor einer Verkeimung – und das bei jeder neuen Tankfüllung sowie bei längeren Standzeiten. Der praktische Messbecher und ein Tröpfchen-Einsatz garantieren eine genaue Dosierung.

DEXDA® One sorgt im Frischwassertank für eine Abtötung / Inaktivierung von Bakterien, Viren und Pilzen. Die damit erreichte Lagerfähigkeit des Wassers (Wasserkonservierung) erstreckt sich über das gesamte Wasser führende System, so dass es zu einem effektiven Schutz vor einer Verkeimung bzw. einer Biofilmbildung kommt.

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Silber und seine Geschichte

Bereits vor tausenden Jahren war man sich der besonderen Eigenschaften von Silber bewusst. So galt es bereits bei Alexander dem Großen als unerlässlich, das für diverse Feldzüge benötigte Trinkwasser in Silberbehältern mit sich zu führen, um dessen Reinheit zu gewährleisten. Überlieferungen aus dieser Zeit beschreiben bereits die magischen, heilenden Eigenschaften von Silber.

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt Silber als das wichtigste Hauptantibiotikum.
Heute sieht man das nüchterner – spricht nunmehr vom Silber und der antimikrobiellen Wirkung als Folge des oligodynamischen Effektes. Im Trinkwasser besitzen Silberionen (Ag+) eine mikrobizide (keimtötende bzw. keiminhibierende) Wirkung. Damit ist es möglich, Trinkwasser zu konservieren und langfristig vor einer Wiederverkeimung zu schützen. Die für die Anwendung im Trinkwasser definierten Richt- u. Grenzwerte liegen entsprechend den nationalen und internationalen Regularien bei einer Konzentration von 100 µg Ag/L.

„Im Trinkwasser besitzen Silberionen (Ag+) eine mikrobizide (keimtötende bzw. keiminhibierende) Wirkung. Damit ist es möglich, Trinkwasser zu konservieren und langfristig vor einer Wiederverkeimung zu schützen.“

Was ist der Unterschied zwischen Konservierung und Desinfektion?

Unter Konservierung versteht man die Verhinderung der Vermehrung von Mikroorganismen über einen längeren Zeitraum, in diesem Fall in einem Frischwassertank, einschließlich den Schläuchen, bis hin zur Armatur. Das setzt aber Wasser in Trinkwasserqualität bzw. mit einer geringen Keimbelastung voraus. Bei einer Desinfektion geht man von einer hohen Keim- bzw. Bakterienbelastung im Wasser aus, welche durch den Zusatz von Desinfektionsmitteln vermindert wird, um das Wasser trinkbar zu machen.

“Unter Konservierung versteht man die Verhinderung der Vermehrung von Mikroorganismen”

Welche Wirkstoffe sind zur Konservierung sinnvoll?

Auf Silber basierende Produkte sind schon seit Karl des Großen zur Frischhaltung von Trinkwasser im Einsatz. Damals noch in Form von Silbergefäßen, in denen das Trinkwasser aufbewahrt wurde, wusste man noch nichts über die spezifische Wirkungsweise von Silber. Heute weiß man, dass es die positiv geladenen Silberionen sind, welche an den Mikroorganismen (z.B. Krankheitserregern wie Legionellen, E.Coli etc.) andocken und in über 30 verschiedenen Wirkmechanismen den Stoffwechsel der Bakterien stören bzw. zum Zelltod führen. Die mikrobiell wirkenden Silberionen haben eine einzigartige Langzeitwirkung wie kein anderer Wirkstoff auf dem Markt. Auf Chlor oder Wasserstoffperoxid basierende Produkte können nicht im Wasser „gebunden“ werden, verflüchtigen sich und sind somit zur Konservierung nicht geeignet.

„Die mikrobiell wirkenden Silberionen haben eine einzigartige Langzeitwirkung wie kein anderer Wirkstoff auf dem Markt.“

Welche Grenzwerte sind gemäß Trinkwasserverordnung geregelt?

International hat man sich in den meisten Ländern auf eine maximale Silberionenkonzentration von 0,1mg Silber (100µg) pro Liter Trinkwasser geeinigt. Dies sind auch Werte, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO so empfohlen werden. Jedoch gibt es auch Städte wie z.B. Atlanta, Denver oder z.B. New York, in denen das Wasser aus hydrogeologischen Gründen einen natürlichen Silbergehalt von 200 – 300µg/l aufweist. In Deutschland ist Silber seit Ende 2017 in der Trinkwasserverordnung nicht mehr gelistet (bis dato lag die Zugabe ebenfalls bei 100µg/l). Dies hat jedoch nicht zur Folge, dass Silber nicht mehr zur Konservierung eingesetzt werden darf. Nur den öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen, bei denen in aller Regel Chlor zum Einsatz kommt, ist es untersagt, Silber zu verwenden. Die europäische Norm EN 15030 (in Deutschland: DIN EN 15030) beschäftigt sich mit der Konservierung von Wasser. Hier wird ausschließlich auf den Wirkstoff Silber(-ion) verwiesen, wenn es um die Wasserkonservierung geht.

„International hat man sich in den meisten Ländern auf eine maximale Silberionenkonzentration von 0,1mg Silber (100µg) pro Liter Trinkwasser geeinigt.“

Ist Silber im Trinkwasser gesundheitlich bedenklich?

Vorneweg. Bislang kann von keiner wissenschaftlichen Untersuchung berichtet werden, die eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus in den o.g. Konzentrationen nachgewiesenen hat. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), welches nach eigenen Angaben den „gesetzlichen Auftrag hat, über mögliche, identifizierte und bewertete Risiken zu informieren, die Lebensmittel, Stoffe und Produkte für den Verbraucher bergen können“, stuft Silber im Trinkwasser wie folgt ein:

Auszug aus BfR Bundesinstitut für Risikobewertung – Stellungnahme Nr. 024 vom 28. Dezember 2009 „Das BfR hat dabei auch eine unrealistische Worst-Case-Annahme berücksichtigt, bei der ein Verbraucher von seinem ersten bis zum 70. Lebensjahr täglich 2 Liter Wasser aus Kleinanlagen trinkt, wobei die nach Aufbereitung zulässige Silberhöchstkonzertration von 0,080 mg/l (80µg) ausgeschöpft ist. Das BfR kam zu dem Ergebnis, dass […] keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.“

Auch weisen die Städte Atlanta, Denver oder New York (wie oben bereits beschrieben), einen natürlichen Silbergehalt von 200 – 300µg/l auf, ohne dass bisher nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung eingetreten sind. Auch bewerten die zuständigen Gesundheitsbehörden den regelmäßigen Genuss des Wassers als unbedenklich.

„Bislang kann von keiner wissenschaftlichen Untersuchung berichtet werden, die eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus in den o.g. Konzentrationen nachgewiesenen hat.“

Gefahrenhinweise:
Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Signalwort: Achtung

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.