Silbernetz

Das Silbernetz ist selbstdosierend und reguliert die freie Silberionenkonzentration im Wasser automatisch. Einmal durch die Reinigungs- bzw. Revisionsöffnung in den Tank eingebracht, geben die nasschemisch besilberten „Perlen“ im Silbernetz Gehäuse selbstdosierend Silberionen an das Frischwasser ab – und das bei jeder neuen Tankfüllung. So wird das getankte Frischwasser automatisch konserviert und bis zu sechs Monate frisch gehalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann das Silbernetz auch länger als 1 Jahr verwendet werden?

Die Verwendung des Silbernetzes ist grundsätzlich bis zum Erreichen der max. Konservierungsleistung möglich, also auch länger als 1 Jahr. Wir empfehlen allerdings den Wechsel nach spätestens 2 Jahren um die hygienische Sicherheit und die Funktion des Produkts zu garantieren. Je nach getankter Wasserqualität kann sich über die Zeit z.B. Kalk auf den “Perlen” im Gehäuse ablagern, was die Abgabe der Silberionen in das Wasser beeinträchtigt und die Funktion des Silbernetzes einschränkt. Bei der längeren Verwendung empfehlen wir dringend eine Sichtprüfung der “Perlen”. Ist die silberne Schicht nicht mehr vorhanden oder nur noch partiell zu sehen muss das Produkt umgehend ausgetauscht werden.

Wie lagere ich das Silbernetz korrekt bei Nichtbenutzung oder z.B. während längeren Standzeiten im Winter?

Das Silbernetz kann bei Nichtbenutzung oder beim Überwintern einfach aus dem Tank genommen werden und trocken an einem lichtgeschützen, Platz aufbewahrt werden. Wir empfehlen allerdings eine Lagerung in einem mit Wasser gefüllten Behälter (z.B. “Tupper-Box”), da auf diese Weise das Material des Gehäuses und die Perlen vor Materialermüdung geschützt werden.

Kann bei Verwendung des Silbernetzes eine Überdosierung von Silberionen in meinem Frischwasser erfolgen?

Nein. Das Silbernetz gibt Silberionen nur so lange ab, bis die Sättigungsgrenze des Wassers erreicht wurde. Eine Überdosierung ist damit chemisch bedingt nicht möglich.

Silber im Trinkwasser – ist das gesundheitlich bedenklich?

Vorneweg. Bislang kann von keiner wissenschaftlichen Untersuchung berichtet werden, die eine schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus in den o.g. Konzentrationen nachgewiesen hat.

Auszug aus BfR Bundesinstitut für Risikobewertung – Stellungnahme Nr. 024 vom 28. Dez. 2009:

„Das BfR hat dabei auch eine unrealistische Worst-Case-Annahme berücksichtigt, bei der ein Verbraucher von seinem ersten bis zum 70. Lebensjahr täglich 2l Wasser aus Kleinanlagen trinkt, wobei die nach Aufbereitung zulässige Silberhöchstkonzentration von 0,080 mg/l (80μg) ausgeschöpft ist. Das BfR kam zu dem Ergebnis, dass […] keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.“

Auch weisen die Städte Atlanta, Denver oder New York einen natürlichen Silbergehalt von 200 – 300μg/l auf, ohne dass bisher nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung eingetreten sind.

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Gebrauchsanweisung (PDF)

Sicherheitsdatenblatt (PDF)

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